Werk
Sigmund Strecker zeigte in seinen Bildern nach der Zeit des Krieges mit seinen Schrecken und Zerstörungen das unauffällig Schöne: Landschaften, Blumen und – in seinen Stillleben – die Dinge des alltäglichen Lebens. Er schuf Ölgemälde, die in ihrer bewusst reduzierten Formensprache umso intensiver den Blick auf die Schönheit der Natur lenken. Hier erreichte er, ohne sich vollständig vom Gegenstand zu lösen, einen hohen Grad an Abstraktion.
Anne-Christin Radeke sieht gerade in dieser Zwischenposition den Reiz von Sigmund Streckers Bildern: „Die Diskrepanz zwischen Abstraktion und reiner Gegenständlichkeit macht die Spannung und das Geheimnis seiner Malerei aus.“
„Seine Gemälde erzählen nicht, sondern stellen Gegenstände auf die Bildfläche, ohne räumliche Tiefe zu suggerieren.“
Buch:
Anne-Christin Radeke: Sigmund Strecker, Maler,
Edition Bielefelder Kunstverein, Pendragon, 1994, ISBN 978-3-929096-05-7

Galerie
Hier einige Beispiele der Werke Sigmund Streckers.





